Zwischen Jahrtausend-Katastrophe und Yacht-Regatta
Während die Welt auf die furchtbarste Naturkatastrophe der Geschichte blickt, nimmt Tony Hayward, der BP-Chef, an einer Yacht-Regatta in seiner Heimat, der Isle of Wight im Ärmelkanal, teil und demonstriert der in einem Schockzustand verharrenden Welt seine Gleichgültigkeit. Greenpeace berichtet, dass der BP-Konzern seit mehreren Jahren in einer ähnlichen von der Öffentlichkeit nicht in Kenntnis gesetzten Straftat involviert ist, welche einige tausend Kilometer nördlich der derzeitigen stattfindet. So soll der Abbau, nach Angaben von Greenpeace, von Ölsand einfacher und effizienter sein, in Klartext: Die Ölindustrie verursacht diese Katastrophen, um leichter an das Öl zu kommen, indem ein Loch in die Erdkruste gebohrt wird, wodurch das Öl an die Meeresoberfläche und anschließend an den Strand gelangt. Dort wird der sogenannte Ölsand abgebaut. Ganz einfach, ohne viel Aufwand. Aber haben wir da nicht was vergessen? Stimmt, die Natur. Es strömen täglich unglaubliche 9,5 Millionen Liter Öl aus dem Bohrloch in den Golf von Mexiko. 2,3 Millionen Liter, BP-Angaben, werden lediglich abgepumpt.
Meiner Meinung nach gehört der Verbrecher hinter Gitter. Gegen ihn sollte ein Prozess geführt werden, wegen Zerstörung des Lebensraumes der dort existierenden Tiere und Körperverletzung der Menschen, die diese Giftstoffe täglich einatmen. Doch gehe ich davon aus, dass auch er nur glimpflich davonkommt, wie alle Großkonzernbesitzer (Zumwinkel, Deutsche Bundespost). Er wird eine bestimmte Summe an den Staat, gegebenfalls einige Entschädigungen, zahlen müssen und sich einen neuen Arbeitsplatz suchen, den er genauso pflichtbewusst durchführen wird.
Eva Herman berichtet über die von BP verursachte Katastrophe.
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