Es klingt wie ein Hollywoodstreifen, ist aber die nackte Wahrheit. Zehn russische Geheimagenten sind in den USA festgenommen worden. In einer präzisen, simultanen und oscarreifen Festnahmeaktion sind diese Agenten am Samstag in Boston, New York, New Jersey und Virginia überrascht und verhaftet worden. Ihnen wird der Vorwurf gemacht, geheime Informationen der amerikanischen Regierung gestohlen und an Russland weitergereicht zu haben.
Nach Angaben der amerikanischen Geheimdienste wurden auch Informationen über das Nuklearprogramm der USA verkauft.
Diese Spionagefälle sind also in der Realität vorzufinden. Doch scheint es uns nicht allzu sehr zu interessieren. Der Grund ist der folgende: Wir sind durch die Filmindustrie konditioniert worden. Durch die ständige und übermäßige Actionfilm-Konsumierung haben wir den Sinn für die Realität verloren. Uns werden die Filme als diejenige "verkauft". Daraus resultiert ein reduziertes Sensibilitätsgefühl, welches das wahre Ausmaß einer solchen Geheimoperation ausblendet. Wir denken uns dann:"Krass, ist ja wie im Film!" Dabei ist es die Filmindustrie, die aus der Realität kopiert.
Die Rolle des Geheimagenten ist immer so konzipiert, dass sie uns packt und fesselt und viele in diese Rolle schlüpfen möchten. Aus diesem Grund finden solche Konsolenspiele einen reißenden Absatz.
Es ist somit die Entertainment Industrie, die unser Verständnis für die Wirklichkeit schwinden lässt. Sollten wir diese Art der Konsumierung reduzieren?
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